Überführung – ein Geschenk des Heiligen Geistes

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Sein Blick auf uns ist, wer wir tatsächlich sind!

Ein sehr konkretes Thema, das mich selbst sehr betrifft und beschäftigt, ist das Erkennen von Unrecht bzw. Sünde, also Überführung.


In 2. Korinther 7,9-10 steht: „…denn ihr seid nach Gottes Sinn betrübt worden … Denn die Betrübnis nach Gottes Sinn bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.“

Diese Betrübnis, das Überführt werden im Herzen, kommt eigentlich immer daher, dass ich etwas tue oder denke das ich nicht will. Oft erkennen wir das selbst sehr bewusst und wissen, warum wir ein „schlechtes“ Gewissen haben. Manchmal passiert es unbewusst und die Überführung äußert sich durch ein schwer zuzuordnendes Gefühl.

Der Heilige Geist hat immer Anteil an einer Überführung.

Tragisch ist, was meist nach dem Überführt-werden passiert. Wie oben steht, können zwei Wege eingeschlagen werden, einmal Richtung Leben und einmal Richtung Tod. Die Welt (ist alles, das nicht die Sichtweise Gottes hat – Personen, Satan, Ideologien) kann sehr gut unsere Fehler herauspicken und uns aufzeigen, aber….

Dies führt meistens zu einer Reaktion, die nicht dem Wesen Gottes (Liebe/ Selbstlosigkeit) entspricht.
Wie im Grunde bei jedem Thema, jeder Frage, zeigt sich auch hier, dass es im Grunde um die Liebe geht und darum, Gottes Sichtweise zu erlernen.

Zuallererst ist es wichtig zu erkennen, dass eine Überführung im Herzen ein Beweis der Anwesenheit und des Wirkens des Heiligen Geistes ist. Denn ohne ihn würde ich nicht fähig sein, das Gute zu erkennen.
Seit ich das weiß, sieht meine Reaktion darauf anders aus. Früher habe ich mich immer verdammt, mich in meinen schlechten Gefühlen gesuhlt und dann, im besten Fall, vorgenommen, es in Zukunft besser zu machen. Das hat eigentlich nie funktioniert und mein Frust wurde immer größer und größer.

Jetzt weiß ich, dass Gott mehr als nur gegenwärtig in meinem Versagen ist. Er ist der, der mir zeigt, dass das nicht sein Wesen ist und vor allem, dass es nicht mein ursprüngliches Wesen ist.
Er sagt mir: „Johannes du bist mehr als das, das ist nicht wer du eigentlich bist!“
Ich weiß, dass Gott mich aus seiner Liebe heraus ansieht und absolut nicht verdammt!
Also muss ich das selbst auch nicht machen! Ich darf Gott danke sagen, dass er mir zeigt, wer ich sein kann.

Da Gott die Liebe ist und Jesus alles für mich bezahlt hat, sieht mich der Vater perfekt.

Der Heilige Geist will mich dort hinführen, wo sie (Papa, Sohn und Heiliger Geist) mich sehen.
Wir dürfen uns echt überzeugen lassen, dass Gott es unendlich gut mit uns meint, er uns nichts wegnehmen will, sondern nur bereichern will.
Was wir alle lernen dürfen ist, wie Gott uns wirklich sieht und wie wir ihm aus dieser Perspektive heraus begegnen bzw. Gemeinschaft mit ihm haben.

Hier geht’s zur passenden Predigt >

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